Zwei Schwedinnen erfinden den unsichtbaren Fahrradhelm.

von Steffen Peschel am

Ich habe es noch im Ohr, wie Holger Klein und Nicolas Semak in der Wrintheit (ein Podcast) darüber schimpfen, wie doof es sei einen Fahrradhelm zu tragen. Heute früh, als ich selbst mit dem Rad unterwegs war, musste ich auch wieder daran denken und ich hatte sogar darüber nachgedacht zu kommentieren: [Theatralik an] “Mensch Holgi, du kinderloser Hund*, hättest du welche, würdest du ganz anders darüber denken. Nicht nur um ein gutes Vorbild zu sein, sondern weil du die Vorstellung, deine Kinder müssten ohne Vater aufwachsen, nur weil du zu eitel warst, mal so ein Ding aufzusetzen, nicht ertragen könntest. Im welchem Verhältnis steht dein Leid unter einer Kunststoffhaube zu dem deiner vaterlosen Kinder?!”. [Theatralik aus] Hm egal. Holgi hat keine Kinder.

Dennoch! Denn hier kommt die Lösung! “Zwei Schwedinnen erfinden den unsichtbaren Fahrradhelm. Alles wird gut.”

The Invisible Bicycle Helmet | Fredrik Gertten from Focus Forward Films on Vimeo.

Ich habe mich im übrigen in erster Linie deswegen dafür entschieden, dieses Video hier zu posten, weil es so einen unheimlich guten Spannungsbogen aufbaut. Wie leicht die Idee erklärt, sieht man in den Sekunden des Videos. Eine gute Geschichte, die man sich merkt und die weitererzählt werden will, ist aber mehr. Das beste ist, es gleich noch mal zu schauen!

*Hund wie Katze. Und die sind meist niedlich, richtig? ;)

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Der Autor: Steffen Peschel

Ich beschäftige mich in erster Linie mit Fragen rund um Kunst, Kultur und Social Media. Wer mehr über mich erfahren will, findet das auf steffenpeschel.de, Facebook, Twitter oder Google+.

3 Reaktionen auf den Beitrag

  1. Das Nicht-Helmtragen als Eitelkeit zu disqualifizieren, ist aber sehr einfach. Und falsch.

    Du bist natürlich auch so uneitel, als Fußgänger einen Helm zu tragen, um Deinen Kindern ihren Vater zu erhalten – die verunglücken nämlich häufiger als Radfahrer.

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