stARTcamp Köln am 7. Oktober – Netzwerken wie ich es mag

## Update:  Der Ticketverkauf hat begonnen: hier entlang!

Da ich selbst ein stARTcamp in Dresden organisiere, ist es mir eine Freude euch auch das stARTcamp Köln ans Herz zu legen. Nicht aus Gruppenzwang, sondern aus Überzeugung, dass dies der richtige Weg ist.

Bereits am 7. Oktober findet die eintägige Veranstaltung, die mit “Social Media ist schön, macht aber viel Arbeit” untertitelt ist, statt. Mit Anke von Heyl, Ute Vogel und Wibke Ladwig kommen die Macherinnen natürlich direkt aus dem Umfeld der stARTconference, echte stART11en (sprich stART-elfen) also.

Auch das Kölner stARTcamp richtet sich an Kulturschaffende, Künstler, Kultureinrichtungen und Vertreter aus der Kulturwirtschaft sowie an jene, die professional mit und im Social Web arbeiten. Im stARTblog schreibt Wibke Ladwig: “Neue Arbeitsformen, Kollaboration, Coworking, Crowdsourcing, Crowdfunding sowie Fragen der Organisation von Social Media für die Bereiche Kunst und Kultur stehen im Mittelpunkt dieses Tages.” Zu empfehlen sind stARTcamps aber auch schon wegen der Möglichkeit sich persönlich kennen zu lernen. Auf der Facebook Eventseite kann man sehen, wer in Köln dabei sein wird und dies verspricht schon jetzt ein Tag mit extrem vielen guten Gesprächen zu werden.

Die offizielle Anmeldung wird in ca. einer Woche starten, bis dahin kann man sich schon fröhlich über das Blog, bei mixxt, auf der Fanpage bei Facebook oder bei Twitter informieren und austauschen.

Der Social Media Circle

Derzeit ist viel Bewegung in den Sozialen Netzwerken. Über Google+, das neue ‘Soziale Netzwerk’ von Google wird überall diskutiert, selbst im Print. Lieblingsfrage neben dem “Wie komme ich rein?” ist wohl “Wird Google+ Facebook ablösen?”. Für mich aber ist die Frage gar nicht so brennend. Klar kann ich mir besseres vorstellen als Facebook und Google+ bietet bereits jetzt einiges von dem, was ich mir darunter vorstelle, aber dennoch. Für mich stellt sich vielmehr die Frage: “Welchen Nutzen ziehe ich aus der Zeit, die ich in die Sozialen Netzwerke stecke und welche Prozesse kann ich wie steuern?”.

Die aktuellen Entwicklungen und die Diskussionen darum, ob nun Facebook, Skype oder doch Twitter (hat schon jemande E-Mail gesagt? ;) ) in Google+ seinen Nachfolger sieht, zeigen mir ausserdem, wie notwendig es ist, die dahinter stehenden Konzepte so abstrakt wie möglich zu begreifen. Sollte tatsächlich ein schneller Wechsel bei längerfristigen Projekten anstehen, darf das nicht bedeuten, ein komplett neues Konzept entwickeln zu müssen.

Was mir außerdem der folgende abstrakte Plan bringe soll, sind Antworten auf die Frage, was mir an bisherigen Social Media Lösungen noch fehlt. Gerade was diese Frage angeht, blicke ich natürlich sehr durch die (Sonnen)Brille des Kulturmanagers.
Social Media Circle by Steffen Peschel
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Buchempfehlung “Social Media im Kulturmanagement”

Gleich zu Anfang, ich bin noch nicht ganz durch. Von den 450 Seiten “Social Media im Kulturmanagement” habe bisher gut 300 gelesen, diese aber dafür recht intensiv. Mittlerweile sieht das Buch schon recht gebraucht aus, ist gespickt mit Notizen und Markierungen und das ist in meinen Augen auch schon eine Empfehlung für sich.

Um zu erklären, warum ich jedem, der im Bereich Kunst, Kultur und Social Media unterwegs ist oder sein will, das Buch empfehle, versuche ich einmal einen Schritt aus dem Buch heraus zu treten, um etwas mehr zu sehen. “Details”, wie das Inhaltsverzeichnis kann man ja wunderbar im book2look-Widget, wie ich es in der Rezensionsankündigung eingebettet habe, nachblättern.
Christian Henner-Fehr liest natürlich schneller ;) und hat mir einen schönen Satz mitgegeben, an dem ich sehr gern anknüpfen möchte.

„Social Media im Kulturmanagement“ ist kein Lehr- oder Handbuch im klassischen Sinn, sondern bildet die Vielfalt der Vorträge der stART10 ab.

Das besondere an dem Buch ist nicht etwa, dass es mir in jeder (Arbeits-)Lebenslage, die mir in den Social Media begegnet ein, das richtige Kapitel bereit hält, so wie man es wahrscheinlich von einem Handbuch erwarten würde. Nein, das besondere ist, dass das Buch das in sich trägt, wofür die stARTconference steht. Wir reden von Netzwerken, von Meschen, vom “Geschichten erzählen” über die Medien und wir reden über Dialog. Continue reading

Warum sollten sich junge Bands für Facebook, Twitter und vor allem YouTube interessieren?

Aside

Was ist eigentlich wirklich wichtig für Bands? Bis vor kurzem habe ich immer gesagt: “Bands müssen auf die Bühne!” Was nützt es, die schönsten Lieder im Proberaum zu üben, wenn man sie dann nur einmal im Quartal jemanden vorspielt? Talent und Tatendrang setzte mal voraus, da muß man nicht drüber reden.

Es gibt da nur ein kleines Problem. Nach meinen Erfahrungen wollen Musiker in erster Linie kreativ sein und nicht ständig Kontakte knüpfen und pflegen, wie man das eben auch machen muss, wenn man on stage möchte. Da sich die Clublandschaft in den letzten 10 Jahren doch etwas ausgedünnt hat und gefühlt sich die Anzahl der Bands in der gleichen Zeit verdreifacht hat, hat es der Booker einer Veranstaltung sicherlich immernoch nicht sehr viel einfacher die “richtige” Band für seinen Club und sein Budget zu finden, aber man ist eben nur eine von sehr sehr vielen.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich natürlich von jungen Bands spreche, jene die anfangen, noch keine große Fanbase haben, demzufolge einfach total unbekannt sind.
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Social Media Implementierung – vor der Antwort die Frage

Aside


Immer dann wenn man auf neue Lösungen kommen, also neue Antworten für ein bekanntes Problem finden möchte, ist es wesentlich die richtigen Fragen zu stellen. Will man Social Media für seine (unternehmerischen) Ziele implemtieren, trifft man damit dem Nagel ebenso auf dem Kopf. Joerg Hoewner hat im Blog Kommunikation und Innovation freundlicherweise seine gesammelten Fragen zur Verfügung gestellt. Um damit selbst besser arbeiten zu können, habe ich mir die Mühe gemacht und sämtliche Fragen in eine MindMap übertragen. Das Ergebnis stelle ich gern zur Verfügung und kann hier heruntergeladen werden. Zusätzlich gibt es die Übersicht “Social Media Implementierung” als Onlineversion.

In ansehbarer Zeit kaum Social-Media-Stellen im Kulturbereich?

Aside

Hagen Kohn schreibt in seinem Blog, dass in absehbarer Zeit keine spezielle Stellen für Social Media im Kulturbereich im nennenswertem Umfang geschaffen werden. Da ich da anderer Meinung und antwortet mal darauf. Ursprünglich wollte ich den Beitrag einfach nur kommentieren, aber dann ist der Kommentar so lang geworden, dass es mir sinnvoller erscheint, das in einem eigenen Blogbeitrag zu erstellen. (Ausserdem passt da ganz gut zu den Vorurteilen gegenüber Social Media.) Um das verständlich werden zu lassen, sollte natürlich vor der Blogbeitrag von Hagen gelesen werden.

Vielleicht wirst du am Ende Recht behalten, weil alle (und mit alle meine ich wirklich alle Mitarbeiter eines Kulturbetriebes) gelernt haben mit diesen neuen Werkzeugen effektiv zu arbeiten. Allerdings auch nur dann. Derzeit und wahrscheinlich auch nicht in den nächsten drei Jahren wird das aber schon mal nicht der Fall sein. So wie ich die Künstler kenne, wollen sie Kunst machen und sich voll und ganz darauf konzentrieren. Das machen sie dann auch so lange, wie sie es können (und für jede größere Einrichtung muss man fairerweise sagen, so lange wie es ihnen ermöglicht wird).

Fehlt die Finanzierung – darin sehe ich neben Innovation derzeit den stärksten Beweggrund für Veränderung in Richtung Social Media – wird es schwierig, auch für den Künstler. Er kann sich nicht mehr voll und ganz darauf konzentrieren und er muss z.B. selbst auch mehr dafür tun, dass Geld reinkommt. Die Möglichkeiten die Social Media mit sich bringen sind höchstwahrscheinlich ein gangbarer Weg. Das heißt aber nicht, dass die Künstler selbst alle anfangen sollen Marketing zu betreiben. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, den du unterschlägst! Social Media ist mehr als nur Marketing. Crowdfunding zur Finanzierung und Crowdsourcing für den schöpferischen Akt sind z.B. wichtige Felder, die direkt mit dem Künstler verbunden sind und eben gerade nicht in das Marketingprofil gehören. Strategie- und Konzepterstellung sowie das Zusammenführen mit den anderen Aktivitäten muss aber trotzdem einer. Und weil ich gerade dabei bin, Social Media bedeutet auch Implementierung und Einführung, heißt auch Monitoring und heißt auch “immer am Ball bleiben”, Entwicklungen beobachten und ggf. mitgehen. Vielleicht einfach zu viel.

@ #socialmedia bedeutet auch am wochenende zu arbeiten #keinvorurteil
@stephantsch
S. Tschierschwitz

 

Movember – Schnauzer for charity

Aside

Als Videologe und Socialmedia Opfer bin ich mit meiner Kaffeetasse bewaffnet, jeden morgen als erstes bei Twitter und Facebook, bevor ich überhaupt den ersten Cent verdient habe – oder ist das genau umgekehrt? Vernetzung und Informationen, die süchtig und irgendwann auch reich machen? – Keine Ahnung, ist auch nicht das Ziel, doch was ist es dann? Für mich irgendwo dazwischen:

Tue gutes und berichte darüber auf der einen, immer up to date und be a part zu sein, auf der anderen (Web)Seite.

Wer heutzutage im Netz unterwegs ist und mit Videoproduktionen sein Geld verdient oder es zumindest als ernstzunehmendes Hobby betrachtet, folgt Philip Bloom! Er wohnt in London und ist seit Jahren der Guru, wenn es um die neuesten Gadgets, Zeitraffer und Objektive geht…

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