Was ist Kultur? #Begriffsdeutung

Was ist eigentlich Kultur? Wie erklärt man das mit Worten?
Peter Kruse hat eine Antwort, die mir sehr gut gefällt und die ich jetzt seit einer Weile immer wieder gern anwende.

Wenn wir über Kultur reden, reden wir eigentlich über das gemeinschaftliche Teilen einer Bedeutungssphäre und nur wenn wir beide miteinander eine Bedeutungssphäre teilen, dann ist die Sprache, die wir sprechen bedeutungsvoll. D.h. die Voraussetzung ist, das Schaffen einer gemeinsamen Bedeutungssphäre. Wann immer ich irgendwo im Netzwerk ein intelligentes System erzeugen will und das z.B. an Diskurse kopple, dann muss ich sicher sein, dass die Teilnehmer des Diskurses eine gemeinschaftliche Bedeutungssphäre teilen.

Wie beschreibt ihr Kultur?

stARTcamp Köln am 7. Oktober – Netzwerken wie ich es mag

## Update:  Der Ticketverkauf hat begonnen: hier entlang!

Da ich selbst ein stARTcamp in Dresden organisiere, ist es mir eine Freude euch auch das stARTcamp Köln ans Herz zu legen. Nicht aus Gruppenzwang, sondern aus Überzeugung, dass dies der richtige Weg ist.

Bereits am 7. Oktober findet die eintägige Veranstaltung, die mit “Social Media ist schön, macht aber viel Arbeit” untertitelt ist, statt. Mit Anke von Heyl, Ute Vogel und Wibke Ladwig kommen die Macherinnen natürlich direkt aus dem Umfeld der stARTconference, echte stART11en (sprich stART-elfen) also.

Auch das Kölner stARTcamp richtet sich an Kulturschaffende, Künstler, Kultureinrichtungen und Vertreter aus der Kulturwirtschaft sowie an jene, die professional mit und im Social Web arbeiten. Im stARTblog schreibt Wibke Ladwig: “Neue Arbeitsformen, Kollaboration, Coworking, Crowdsourcing, Crowdfunding sowie Fragen der Organisation von Social Media für die Bereiche Kunst und Kultur stehen im Mittelpunkt dieses Tages.” Zu empfehlen sind stARTcamps aber auch schon wegen der Möglichkeit sich persönlich kennen zu lernen. Auf der Facebook Eventseite kann man sehen, wer in Köln dabei sein wird und dies verspricht schon jetzt ein Tag mit extrem vielen guten Gesprächen zu werden.

Die offizielle Anmeldung wird in ca. einer Woche starten, bis dahin kann man sich schon fröhlich über das Blog, bei mixxt, auf der Fanpage bei Facebook oder bei Twitter informieren und austauschen.

Warum sind wir jetzt alle Kreativwirtschaft?

Warum eigentlich hat Kultur- und Kreativwirtschaft in den letzten Jahren so eine starke Stellung bekommen? Überall können wir das erleben. Städte erstellen Kreativwirtschaftsberichte, Kreativwirtschaft wird deutlicher als Standort- und Wirtschaftsfaktor hervorgehoben und um das Potential zu befördern gibt es eine relativ breit aufgestellte Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung. Warum jetzt? Was ist der Unterschied zu vorher?

Gunter Dueck gibt ein paar Hinweise, die es lohnen diese noch einmal gesondert anzuführen. Film ab.

Der zentraler Satz, den ich mir abspeichern würde, lautet: “Ich dachte Sie […] können was besonderes!

Kunst, Kultur und Kreativität zielt genau darauf, auf etwas Besonderes. Alte Verkaufs- und Unternehmensmodelle, die stark auf dem Wissensvorteil aufbauen, werden mit der fortschreitenden Digitalisierung immer mehr Konkurrenz bekommen und zwar von uns allen. Kollektives Wissen. Kreativität hingegen ist (derzeit) noch nicht in einem Algorithmus abbildbar und wird daher ganz automatisch zu einem wirtschaftlichen Vorteil.

Weil es passt, noch folgender Nachschlag:
Daraus ergibt sich ein doppelter Vorteil für Kunst und Kultur.

Wenn man drei Ecken weitergeht, kann man dann auch relativ einfach eine Antwort, darauf formulieren welche Rolle Kunst und Kultur in diesem Zusammenhang einnehmen wird. Meiner Meinung nach ist Kunst und Kultur ein Nährboden für Kreativität – nicht allein, aber ein wichtiger Bestandteil davon. Dies wiederum erklärt, warum man bei Inhalten in diesem Bereich gern von Premium-Content (für die Sozialen Netzwerke) spricht. Ein klarer Vorteil.

Vorteil Nummer zwei drückt sich für mich in dem Satz “Ohne Kultur ist Gesellschaft nur Hülle ohne Inhalt.” aus. Für Kunst und Kultur gibt es fast immer eine ganz natürliche Basis für Gespräche. Als Kultureinrichtung muss ich eigentlich nur anfangen mitzureden und bevor jetzt Verwirrung aufkommt, MITreden setzt voraus, dass ich zunächst einmal anfangen zuzuhören.

(via)

Der 1. Kreativstammtisch Dresden – 16.12. 20 Uhr in DER 100

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Die Location für den ersten Kreativstammtisch Dresden steht fest. Wir treffen uns am Donnerstag, den 16.12. in der 100 auf der Alaunstraße 100 in 01099 Dresden-Neustadt.

Ich selbst möchte die Gelegenheit nutzen und die Pläne für das stARTcamp Dresden vorstellen. Das heißt aber nicht, dass ich das Thema allein bestimmen will. Jeder der Lust hat, über ein bestimmtes Thema zu sprechen, soll das bitte in die Runde werfen. Ich möchte vorschlagen, dass wir uns dabei am Konzept eines Barcamps bedienen und einfach eine Blackboard aufstellen auf der jeder sein Thema anpinnen kann. Ideal wäre natürlich wenn das jeder machen würde, denn das hilft uns ins Gespräch zu kommen. Eine kleine Ergänzung des Twitternamens und drei Stichworte, die denjenigen beschreiben, ist jedem frei gestellt.

Die Blackboard soll aber auch nur die roten Fäden bereit halten, an denen die Gespräche beginnen können. Was daraus wird, wird sich entwickeln. Neugierde mitbringen, auch ein kleines Thema, von dem man erzählen möchte, Open End.

Die 100 bietet neben Gemütlichkeit, W-Lan auch allerhand Speisen von Bruschetta (2,50 €) über gratiniertes Baguette mit Salat (4,30 €) bis Pita (kl. Fladenbrot gefüllt mit Salat, Gemüse und wahlweise Halloumi, Hähnchenbrust oder Schweinefleisch 4,- €).

Ich freue mich auf einen netten Abend und ganz besonders, wenn ihr hier in den Kommentaren schon weitere, Eure Themen anbringen könnt.

Ein stARTcamp in Dresden mit der Einladung zum Mitmachen

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Über Twitter und Facebook hatte ich bereits mehrfach darauf hingewiesen. Am 25./26. März wird es ein stARTcamp in Dresden geben. Für die Organisation kann ich dabei auf ein Team, bestehend aus Martin Reichel vom Kulturbüro Dresden, Maik Rossmann und Sebastian Gimmel bauen. Besondere Unterstützung erhalten wir ausserdem direkt von der stARTconference durch Christian Henner-Fehr, Frank Tentler und Karin Janner. Das stARTcamp wie wir es uns vorstellen ist eine Veranstaltung oder auch Austauschplattform für alle Schnittpunkte von Kunst/Kultur und Social Web. Die inhaltlichen Schwerpunkte speisen sich dabei aus den gemeinsamen Erfahrungen der Teammitglieder und der stARTconference.

Genau wie es für stARTconference 2009 formuliert wurde, geht es um die Beantwortung der Frage „Was ist dieses Web 2.0 und was kann ich damit anfangen?“. Mit dem stARTcamp wenden wir uns in erster Linie an diejenigen, die aus Interesse am Social Web stARTen wollen, wie auch an Anwender, die sich in einen aktiven und persönlichen Erfahrungsaustausch begeben, Prozesse optimieren und nach dem ersten Schritt den gut geplant zweiten machen wollen.

Für den Austausch im Vorfeld zum stARTcamp Dresden nutzen wir neben einer Website (www.startcamp-dresden.de) auch Twitter und Facebook. Dabei soll es aber nicht bleiben. Wie es auch für die stARTconference in 2011 bereits jetzt praktiziert wird, sind wir daran interessiert das stARTcamp offen und so transparent wie möglich organisieren. Ein Weg sich an den Vorbereitungen zu beteiligen ist dabei eine Facebook Gruppe (Anmeldung bei Facebook erforderlich) zu der jede und jeder herzlich eingeladen ist. Als zweiten Schritt werde ich versuchen die Idee des Kreativstammtisches mit den notwendigen Vorbereitungstreffen zu verheiraten. Einen solchen ersten Kreativstammtisch wird es noch vor Weihnachten geben. Ein idealer Zeitpunkt, um das Team zu erweitern. Weitere Informationen folgen ab sofort auf der Website des stARTcamp Dresden.

32 frisch gekürte Kultur- und Kreativpiloten

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Da die 32 frisch gekürten Kultur- und Kreativpiloten 2010 bisher nur über eine Broschüre, die man im Netz nur als PDF herunterladen kann, präsentiert werden, habe ich sie kurz und knapp aufgelistet. Zum Stöbern etwas besser geeignet. Definitiv umfangreicher (inkl. Jurystatements) ist natürlich das Original als PDF. Broschüre: Kultur- und Kreativpiloten Deutschland
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Vom Relaunch der Semperoper Website und was wir daraus lernen

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Die aktuellen Änderungen am Corporate Design der Semperoper Dresden hat in den letzten Tagen nicht nur viel Verwirrung und Entsetzen ausgelöst, nein sie bringen auch einige Erkenntnisse mit, womit der Weg der Kultur ins Web (2.0) gepflastert werden mag.

Zunächst eine kurzer Abriss zum Geschehen, um den Grund von Unmut und Verwirrung zu skizzieren. Mit dem Amtantritt der neuen Semperoper-Intendantin Ulrike Hessler, bekommt Dresden mittels Imagekampagne das neue Corporate Design des altehrwürdigen Opernhauses präsentiert. Auch die Webseite der Semperoper (www.semperoper.de), die merklich nicht in die Imagekampagne eingebunden ist (keine URL auf den Plakten abgedruckt), erhält einen Relauch und erhitzt jetzt eine Diskussion, die auf Facebook/Twitter und in Blogbeiträgen im Flurfunk Dresden, Designtagebuch und bei Tyclipso vollzogen wird.

Screenshot von semperoper.de am 27.08.10

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